Anouk Lamm gewinnt den diesjährigen Strabag Artaward

ANOUK LAMM ANOUK ist Preisträgerin des STRABAG Artaward International
ANOUK LAMM ANOUK ist Preisträgerin des STRABAG Artaward InternationalMarleen Roubik / OTS
Anouk Lamm Anouk wurde beim diesjährigen "Strabag Artaward International" mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. 

Beim diesjährigen Strabag Artaward International wurde die österreichische nicht-binäre Künstlerin Anouk Lamm Anouk mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 35.000 Euro datiert und wurde heuer in Polen, der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Österreich ausgeschrieben. Mit 18 studierte Anouk auf der Universität der Künste in Berlin. Dort entdeckte sie das Objekt, welches ihr nun den Preis verschaffte, nämlich das Lamm. Seit dieser Entdeckung malt sie Lämmer.  

"Sie sind ein perfektes Symbol für Reinheit und Unschuld. Das bleiben sie bei mir. Vorgeschlechtlich. Ich habe noch nie bewusst geschlechtlich Lämmer gemalt. Ich bin auch genderneutral erzogen worden. Plus, ich wollte nie freiwillig Fleisch essen, wurde als Kind quasi dazu gezwungen, Tiere zu essen. Ich bin Vegetarierin", erzählt die Künstlerin gegenüber "Wiener".

Weitere Auszeichnungen 

Seitens der STRABAG heißt es: "Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, mit dem STRABAG Artaward International die Karriere vieler junger, aufstrebender Künstlerinnen und Künstler zu fördern und zur wichtigen internationalen Vernetzung einer jungen Generation von Kunstschaffenden beitragen zu können." Die vier Anerkennungspreise wurden dem österreichisch-slowakischen Künstler Robert Gabris, dem Tschechen Samuel Pauco, der Slowakin Natalia Simonova und dem Polen Marcin Zawicki zugesprochen.

Die Arbeiten der ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler sind bis zum 13. August in einer Ausstellung in der Strabag Artlounge zu sehen, zudem erscheint ein Katalog. Im Herbst folgen Einzelausstellungen der prämierten Künstler.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account rap Time| Akt:
Kunst

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen