Anschober rechnet mit 2,4 Mio. Impfdosen im 1. Quartal

Rudolf Anschober
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Als "sehr gute Neuigkeiten" bezeichnet Gesundheitsminister Rudolf Anschober die bevorstehende Zulassung eines Corona-Impfstoffes in Europa.

Die europäische Arzneimittel Agentur EMA hat am Montag empfohlen, eine bedingte Genehmigung für das Inverkehrbringen des von BioNTech und Pfizer entwickelten Impfstoffs Comirnaty zu erteilen, um Covid-19 bei Menschen ab 16 Jahren zu verhindern. Das wissenschaftliche Gutachten der EMA ebnet den Weg für die erste Genehmigung für das Inverkehrbringen eines Covid-19-Impfstoffs in der EU durch die Europäische Kommission mit allen damit verbundenen Schutzmaßnahmen, Kontrollen und Verpflichtungen.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober zeigt sich erfreut über die bevorstehende Zulassung: "Das sind sehr gute Neuigkeiten. Nun müssen wir noch auf die offizielle Zulassung durch die Europäische Kommission warten, die noch heute kommen soll, und dann können schon bald mit den ersten Impfdosen in Österreich rechnen. Insgesamt wird im ersten Quartal von BioNTech eine Lieferung von einer Millionen Dosen, davon im Laufe der ersten vier Wochen von ca. 230.000, kommen." Zunächst werde in Alten- und Pflegeheimen geimpft, kündigt Anschober an. Für den Moderna-Impfstoff soll es dann im Jänner die Zulassung geben. Hier rechnet Anschober mit 200.000 Dosen im ersten Quartal. Und danach mit einer Marktzulassung des Impfstoffs von AstraZeneca im Februar. Davon werden im ersten Quartal 1,2 Millionen Dosen geliefert werden.

"Aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller ExpertInnen war es möglich, noch heuer ein positives Gutachten für den 1. mRNA Impfstoff Comirnaty in der EU zu erstellen. Auch die Nachrichten aus Großbritannien, dass es eine neue Virusvariante gibt, werden den Erfolg des Impfstoffs nicht schmälern", ist Christa Wirthumer-Hoche, Leiterin des Geschäftsfeldes AGES Medizinmarktaufsicht, überzeugt.

"Die Wirksamkeit wurde bei über 36.000 Personen ab 16 Jahren (einschließlich Personen über 75 Jahren) berechnet, die keine Anzeichen einer früheren Infektion hatten", verkündet das Gesundheitsministerium in einer Aussendung. Die Studie zeige eine 95 prozentige Verringerung der Anzahl symptomatischer Covid-19-Fälle bei den Personen, die den Impfstoff erhielten.

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