Anschober verzichtet auf Fortzahlung von Ministergehalt

Ex-Gesundheitsminister Rudi Anschober.
Ex-Gesundheitsminister Rudi Anschober.picturedesk.com
Rudolf Anschober ist als österreichischer Gesundheitsminister abgetreten. Eine Gehaltsfortzahlung bezieht er nicht.

Zu Beginn der vergangenen Woche hatte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) seinen Rücktritt bekannt gegebn. Bei einer sehr emotionalen "persönlichen Erklärung" sprach Anschober von einer "Überlastungssituation". Er erzählte von einem Kreislaufkollaps vor knapp einem Monat und einem weiteren vor etwa zwei Wochen. Mittlerweile wurde sein Nachfolger Wolfgang Mückstein angelobt.

13.600 Euro pro Monat

Jetzt gönnt sich Anschober erst einmal eine Auszeit, will später auch einen politischen Roman schreiben. Ex-Minister haben das Anrecht auf sechs Monate Gehaltsfortzahlung (75 Prozent), sofern sie kein Rückkehrrecht in einen anderen Job haben. Die ihm zustehenden 13.600 Euro pro Monat wird Anschober aber nicht in Anspruch nehmen. Das berichten die "OÖN".

Seit den frühen 90er Jahren ist Anschober laut "OÖN" ohne Bezüge als Landeslehrer freigestellt. Die Fortzahlung hätte er also ohnehin nur nach einer Kündigung in Anspruch nehmen können. Für Anschober sei das "grundsätzlich ausgeschlossen" gewesen, sagte er den "OÖN". Seine Karenzierung wird bis Ende 2023 verlängert.

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