Es sind Bilder, die uns alle an das Jahr 2020 erinnern: Hamsterkäufe in den Supermärkten sorgten bereits im ersten Pandemie-Jahr für Schlagzeilen. Was bei vielen Menschen belächelt wurde, wird nun wieder aktuell begehrt: Das Klopapier!
Wie "Heute" bereits berichtete, waren am Montag in einem Lebensmittelgeschäft Krems kaum noch Nudeln und Reis verfügbar - mehr dazu hier.
Nun sorgen Fotos eines Leserreporters für Aufsehen, denn: In einem großen Supermarkt am Wiener Hauptbahnhof war das Klopapier leergekauft. Auch Reis, Nudeln, Schokolade und Cornflakes kaum noch verfügbar. Ebenfalls hoch im Kurs bei den Kunden: Speiseöl und Fertig-Suppen für die Mikrowelle.
In den heimischen Supermärkten drohen seit einigen Wochen aufgrund des Ukraine-Kriegs Engpässe. Laut dem Handelsverband sind jene Produkte betroffen, die als Sachspenden für Kriegsflüchtlinge von heimischen Kunden und Unternehmen verstärkt nachgefragt werden. Davon betroffen sind vor allem Hygieneartikel, Babynahrung, Mehl, Kaffee sowieso Reis und Nudeln. Dennoch sei die "flächendeckende Versorgung der österreichischen Bevölkerung weiterhin vollumfänglich sichergestellt", so der Handelsverband.