Verdacht der Verhetzung

Anti-LGBTQ-Schriftzug bei BRG Horn entdeckt

In Horn wurden innerhalb weniger Tage mehrere Anti-LGBTQ-Parolen geschmiert. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Verhetzung.
Michael Rauhofer-Redl
13.07.2026, 17:24
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In Horn riefen wiederholte Sachbeschädigungen im Bereich des Bundesrealgymnasiums (BRG) in Horn die Polizei auf den Plan. Wie es in einer entsprechenden Aussendung der Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung heißt, wird seit etwa drei Wochen nach zwei Vorfällen von Sachbeschädigung und Verhetzung ermittelt.

Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht von Dienstag, 23. Juni 2026, auf Mittwoch, 24. Juni 2026, im Bereich des Haupteinganges der Schule. Eine bislang unbekannte Täterschaft sprühte mittels Graffiti den Schriftzug "Finger weg von Kindern" unmittelbar neben eine gehisste Regenbogenfahne auf den Asphalt des Eingangsbereichs. Zudem wurden mehrere A4-Zettel und Zeitungsartikel an die Glasscheibe des Schuleingangs geklebt, auf denen Personen der LGBTQ+-Bewegung pauschal diffamiert wurden.

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Nur wenige Tage später kam es zu einer weiteren, schweren Sachbeschädigung auf dem Schulgelände. In der Nacht von Montag, den 29. Juni 2026, auf Dienstag, den 30. Juni 2026, brachte eine unbekannter Täterschaft unter mutmaßlicher Verwendung von weißer Dispersionsfarbe und einer Farbwalze einen großflächigen, rund 40x3 Meter großen und verhetzenden Schriftzug direkt auf dem Belag der Laufbahn auf.

Polizei glaubt an Wiederholungstäter

Aufgrund der engen zeitlichen und örtlichen Nähe gehen die Kriminalisten von einem direkten Zusammenhang und derselben, bislang unbekannten Täterschaft aus. Der verursachte Sachschaden ist erheblich und wird mit einer Summe zwischen 40.000 und 50.000 Euro beziffert.

Sachdienliche Hinweise, die zur Ausforschung der Täterschaft führen und auch vertraulich behandelt werden, werden an die Polizeiinspektion Horn unter der Telefonnummer 059133-3430 erbeten.

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