In der Nacht auf Montag standen in Hamburg-Othmarschen gleich vier Fahrzeuge in Flammen. Darunter befand sich auch der BMW von Bernd Baumann (67), der erste parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundesfraktion.
Wer die Fahrzeuge in Brand gesteckt hatte, war bislang unklar. Ebenso, ob es sich um einen gezielten Angriff auf Baumann handelte.
Jetzt soll sich eine Antifa-Gruppe zu dem Anschlag auf den Wagen des AfD-Politikers bekannt haben. Das schreibt die "Bild" in einer Erstmeldung.
Auf der Internetseite "Indymedia" bekennen sich die Linksextremisten in einem Schreiben zu der Tat. Mit den Worten "Feurige Grüße an die angeklagten, eingeknasteten und untergetauchten Antifas!" leiten die 13 Gleichgesinnten ihren Beitrag ein.
"In der Nacht auf den 3.11.25 haben wir im Trenknerweg 111 in Hamburg-Othmarschen den BMW von Bernd Baumann, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, mit einem Brandsatz zerstört", schreibt ein anonymer User.
Weiters verurteilt die Gruppierung in ihrem Beitrag, dass die Antifa in Ungarn, den Niederlanden und den USA auf "die Liste der "terroristischen" Gegner gesetzt worden" ist. "Jetzt versuchen die Herrschenden neue Maßstäbe zu setzen", schreiben sie.
Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz, setzte Wasser und Schaum ein, um die Flammen zu löschen. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt und als Tatort gesichert.