Antigen-Schnelltests wohl auch an Volksschulen denkbar

Sofern sich die Antigen-Schnelltests bei den Volksschülern in der Handhabung bewähren, könnte man auch hier auf die aussagekräftigeren Tests umsteigen.
Sofern sich die Antigen-Schnelltests bei den Volksschülern in der Handhabung bewähren, könnte man auch hier auf die aussagekräftigeren Tests umsteigen.Utrecht, Robin / Action Press / picturedesk.com
An einigen Standorten in Niederösterreich testet das Bildungsministerium in einem Pilotversuch Antigen-Schnelltests auch an Volksschulen.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten Schülerinnen und Schüler lange Zeit im Homeschooling verweilen. Nach und nach wurden Lösungen gefunden, um ihnen einen halbwegs geregelten Schulalltag zu ermöglichen – hierzu gehört auch das Testen.

Im April gab es in den Schulen den Umstieg auf die verlässlicheren Antigen-Schnelltests. Erst begannen die Oberstufen mit der Anwendung jener Tests, Mitte April schließlich auch die Unterstufen. Im besten Fall sollen die Antigen-Schnelltests wohl auch in den Volksschulen zur Anwendung kommen. Dazu erprobt das Bildungsministerium in einem Pilotversuch an einigen Standorten in Niederösterreich, ob diese zulässigen Coronatests auch für Volksschüler geeignet sind, berichtet der "Standard" am Dienstag.

Wo liegt der Unterschied?

Sofern sich die Antigen-Schnelltests im Rahmen des Pilotversuchs bei den Volksschülern in der Handhabung bewähren, könnte man auch hier auf die aussagekräftigeren Tests umsteigen. Im Moment würden jene bereits bei etwa zwei Drittel der Schüler zur Anwendung kommen. 

Doch wie unterscheidet sich der jetzige Antigen-Schnelltest von den bisherigen an den Schulen durchgeführten Schnelltests? Wie auch bisher handelt es sich bei jenen Tests um "Nasenbohrertests". Die Schüler entnehmen den Abstrich dabei selbst mit einem Tupfer im vorderen Nasenbereich. Der Unterschied liegt in der Auswertung, die sich etwas aufwendiger gestaltet. 

Auswertung aufwendiger

Bei den derzeit noch an den Volks- und Sonderschulen verwendeten Coronatests wird der Tupfer in einem Faltkarton mit einer Flüssigkeit beträufelt. Danach wird der Karton zugeklappt – innerhalb weniger Minuten wird das Ergebnis angezeigt.

Bei den neuen, zuverlässigeren Tests muss der Tupfer nun zuerst in einer Trägerflüssigkeit gerührt werden. Anschließend wird jene dann mit einer Pipette auf eine Testkassette getropft und das Ergebnis abgewartet. 

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