In Barcelona-Training

Antonelli, Red-Bull-Star: Pause für sieben F1-Piloten

Das erste Freie Training zum Grand Prix von Barcelona wird mit gleich sieben Ersatzfahrern über die Bühne gehen. Sie alle erhalten ihre Chance.
Sport Heute
10.06.2026, 21:40
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Im ersten Freien Training zum Grand Prix von Barcelona am Freitag werden Formel-1-Fans ganz genau hinsehen müssen. Denn nicht weniger als sieben Formel-1-Piloten erhalten in der Session ab 13.30 Uhr eine Pause.

Betroffen sind Saisondominator Andrea Kimi Antonelli von Mercedes, der Sieger der letzten fünf Rennen, Weltmeister Lando Norris von McLaren, Isack Hadjar im Red Bull, Siebenfach-Weltmeister Lewis Hamilton bei Ferrari, Alexander Albon im Williams, Nico Hülkenberg im Audi, sowie ein Cadillac-Fahrer – um wen es sich handelt, ist noch nicht bekannt.

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Sieben Rookies im Einsatz

Dafür erhalten Rookies ihre Chance. Statt Antonelli darf Mercedes-Testfahrer Frederik Vesti ins Auto, Formel-2-Champion Leonardo Formaroli ersetzt Norris, der Japaner Ayumu Iwasa darf bei Red Bull ran, Dino Beganovic bei Ferrari, Luke Browning bei Williams, Paul Aron, eigentlich Alpine-Fahrer, erhält bei Audi eine Chance, und US-Pilot Colton Herta wird bei Cadillac fahren. Der aktuelle Formel-2-Pilot soll 2027 zum Stammfahrer beim US-Rennstall aufsteigen und braucht dafür noch einige Superlizenzpunkte. Einen gibt es auch für ein anstandslos absolviertes Freies Training.

Jeder Formel-1-Stammfahrer muss pro Saison zweimal für einen Rookie Platz machen, um diese Freitags-Testfahrten zu ermöglichen. Als Rookie zählen in diesem Fall Piloten, die nicht mehr als zwei Formel-1-Starts absolviert haben. Einzige Ausnahme hierfür ist Racing-Bulls-Fahrer Arvid Lindblad, der einzige Rookie, der mit Saisonbeginn ins Fahrerfeld kam.

Die Häufung auf dem Kurs in Barcelona ist nicht zufällig. Durch viele Tests, unter anderem auch den Shakedown vor dem Saisonstart, sind die Fahrer mit dem Kurs nahe Barcelona bestens vertraut. Ursprünglich hatten einige Teams wohl geplant, einen Freitagsfahrer in Bahrain einzusetzen, wo bereits die Testfahrten stattgefunden haben. Dieser Grand Prix musste allerdings wegen des Iran-Kriegs gestrichen werden.

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