Apfelsaft: Äpfel häufig aus Ungarn und Polen

Sieben Liter Apfelsaft trinkt jeder Österreicher durchschnittlich im Jahr. Da hierzulande viele Äpfel angebaut und auch geerntet werden, wird häufig angenommen, dass die Früchte auch aus Österreich stammen. Dem ist aber oft nicht so: Häufig stammen sie aus Ungarn oder Polen und werden nur auf heimischen Boden rückverdünnt oder abgefüllt.

Bei der Hälfte der insgesamt 20 getesteten Säfte kommen die Äpfel teilweise oder vollständig aus dem Ausland. Dabei werden insbesondere Polen und Ungarn häufig als Herkunftsländer genannt.
Zwei weitere Säfte lassen aufgrund von Auslobungen wie "Hergestellt in Österreich" oder rot-weiß-roten Fahnen darauf schließen, dass die Äpfel ausschließlich aus Österreich stammen (Jeden Tag, Spar 100% Apfel). Das ist jedoch nicht der Fall. Diese Säfte werden nur in Österreich rückverdünnt und abgefüllt bzw. die Äpfel stammen nur zum Teil aus Österreich. So girlt: Rot-weiß-rote Fahnen oder Bildchen mit heimische Idylle sagen nichts über den Ursprung aus.

"Keine Schwermetalle oder Schimmelpilze"

Insgesamt jedoch fielen die Ergebnisse weitestgehend positiv aus: Zehn von 20 Produkten erhielten sogar eine "sehr gute" Bewertung. "Bei allen getesteten Apfelsäften gibt es derzeit weder bei Schwermetallen noch Pflanzenschutzmitteln oder Schimmelpilzgiften ein Problem", ist VKI-Geschäftsführer Franz Floss zufrieden.

Da Apfelsaft von Natur aus viel Zucker enthält, wird empfohlen den Saft mit Wasser zu verdünnen. Ein Liter enthält umgerechnet zwischen 24 und 30 Stüffel Würfelzucker.

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