Apothekerin bunkerte schon im Jänner 13.000 Masken

Ulrike Holleis, Konzessionärin der See-Apotheke (Zell am See) spendete dem Tauernklinikum 3.000 Schutzmasken.
Ulrike Holleis, Konzessionärin der See-Apotheke (Zell am See) spendete dem Tauernklinikum 3.000 Schutzmasken.Bild: picturedesk.com
Ulrike Holleis hatte den richtigen Riecher! Schon im Jänner bestellte die Apothekerin aus Zell am See 13.000 Schutzmasken, obwohl sie sonst nur 45 pro Jahr verkauft.
Langsam wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit in ganz Österreich zur Pflicht. Ab spätestens Montag (6. April) dürfen Supermärkte nur noch mit bedecktem Gesicht betreten werden, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

An medizinischen Atemschutzmasken mangelt es in Österreich aber immer noch, eine Nachbeschaffung ist angesichts der weltweiten Corona-Pandemie schwierig. Dem Tauernklinikum in Salzburg kam nun eine vorausschauende Apothekerin zu Hilfe. Ulrike Holleis aus Zell am See spendete dem Spital 3.000 Schutzmasken vom Typ FFP-1.

Die Konzessionärin hatte, als hierzulande noch niemand mit einer weltweiten Ausbreitung des Coronavirus, gerechnet hatte, den richtigen Riecher bewiesen. Wie Holleis gegenüber den "Salzburger Nachrichten" erzählt, hatte sie schon im Jänner insgesamt 13.000 Schutzmasken bestellt und in ihrer Apotheke eingelagert – und das obwohl sie sonst nur etwa 45 Stück pro Jahr verkauft hatte.

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