Das MacBook Neo ist derzeit der günstigste Mac, den man kaufen kann. Nach der Präsentation im März war sogar Apple selbst vom Erfolg überrascht - das bestätigte auch Tim Cook bei einer Investorenkonferenz.
Jetzt hat der Tech-Riese offenbar reagiert und die Produktion verdoppelt. Das behauptet zumindest der bekannte Branchenanalyst Ming-Chi Kuo auf Twitter.
Wie macwelt.de berichtet, hat Apple seine Produktionspläne für das aktuelle Jahr massiv angehoben: von ursprünglich rund fünf Millionen auf nun zehn Millionen Geräte.
Die verbesserte Verfügbarkeit im Apple Store scheint das zu bestätigen. Kurz nach Verkaufsstart mussten Kunden für die teurere Version mit Touch-ID noch zwei bis drei Wochen warten. Inzwischen ist die Lieferzeit auf etwa eine Woche gesunken - und wer in der Nähe eines Apple Stores wohnt, kann das Gerät sogar sofort abholen.
Manche Analysten hatten befürchtet, dass Apple ein Problem bekommt: Die günstigen Chips im MacBook Neo sollen nämlich „Abfälle“ aus der iPhone-16-Produktion sein. Bei steigender Nachfrage könnten die zur Neige gehen.
Offenbar hat Apple dieses Problem aber gelöst - ohne die Preise zu erhöhen und ohne Konfigurationen zu streichen. Das dürften gute Nachrichten für alle sein, die sich einen günstigen Einstieg in die Mac-Welt wünschen.