Arbeiter auf Wiener Baustelle verschüttet

Die Rettungsarbeiten in der Baugrube
Die Rettungsarbeiten in der BaugrubeStadt Wien | Feuerwehr
In Wien Donaustadt wurde am Dienstagmittag ein Bauarbeiter komplett verschüttet. Er verdankt sein Leben der raschen Hilfe seiner Kollegen.

Der Arbeiter befand sich im Inneren einer Künette (grubenförmige Ausschachtung, in der etwa Rohre verlegt werden), als das Unglück geschah. Eine Lawine an nachrutschendem Erdreich verschüttete den Mann bis über den Kopf. Er drohte, zu ersticken.

Arbeitskollegen des Mannes gelang es allerdings durch rasches Eingreifen, den Kopfbereich freizulegen. Schon bald darauf eingetroffene Feuerwehrkräfte gruben den Verschütteten mit Spaten und teilweise bloßen Händen Stück für Stück aus. Doch die Rettung erwies sich als komplizierter als gedacht.

Nachrutschen gefährdete Retter

Immer wieder rutschten Erdmassen nach, weswegen die Baugrube durchgehend mit gerade vorhandenen Baumaterialien gesichert werden musste. Wegen der hohen körperlichen Anstrengung war es notwendig, die Mannschaften immer wieder auszutauschen. Schließlich konnte der Verunglückte doch völlig ausgegraben und dem Rettungsdienst übergeben werden.

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