Arbeitslosen-Zahlen sinken trotz des Lockdowns weiter

Die Erholung der Situation auf dem Arbeitsmarkt setzt sich derzeit fort, freut sich Kocher. 
Die Erholung der Situation auf dem Arbeitsmarkt setzt sich derzeit fort, freut sich Kocher. Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Gute Nachrichten: Die Arbeitslosenzahlen sind im Vergleich zur vergangenen Woche trotz des harten Lockdowns erneut gesunken.

Der Trend ist unverändert: Erneut sind die Arbeitslosenzahlen im Wochenvergleich gesunken - und das trotz des harten, in Ostösterreich geltenden Lockdowns, der in Wien und Niederösterreich inzwischen bis zum 2. Mai verlängert wurde. Aktuell sind 363.897 Menschen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zur vergangenen Woche sind das 11.600 Personen weniger.

Knapp halbe Million ohne Job

Wie jede Woche informierte das Arbeitsministerium auch am heutigen Dienstag über die genauen Kennzahlen zum Thema Arbeitslosigkeit. Daraus geht hervor, dass sich derzeit 76.551 Personen in AMS-Schulungen befinden. Im Wochenvergleich sind das um 2.300 mehr Personen. 

 Damit sind aktuell insgesamt 440.448 Menschen in Österreich ohne Job.

Vergleicht man die Zahl mit dem gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr, so wird ersichtlich, dass im ersten harten Lockdown die Zahl der Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmer deutlich höher war. Sie befand sich auf einem Rekordhoch von 588.200.

Kocher spricht von Entspannung

ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher ortet eine gewisse Entspannung auf dem Arbeitsmarkt und verweist auf eine kontinuierlich sinkende Joblosigkeit: 

"Seit 13 Wochen sinkt nun die Arbeitslosigkeit kontinuierlich. Im Vorjahr zu dieser Zeit lag die Arbeitslosigkeit auf ihrem Höchststand", so Kocher in einer Aussendung.

Die Erholung der Situation auf dem Arbeitsmarkt setze sich dank der Maßnahmen, saisonaler Effekte und offensichtlich positiverer Erwartungen in der Wirtschaft weiter fort, erläutert der Minister. Außerdem zeigt er sich erfreut darüber, dass "der erneute harte Lockdown im Osten Österreichs glücklicherweise noch wenig Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt" zeige, so Kocher.

Kurzarbeit

Seit der vergangenen Woche sind Anmeldungen zur Phase vier der Corona-Kurzarbeit möglich. Derzeit gibt es allerdings noch keine aktuellen Kurzarbeitszahlen, so das Arbeitsministerium am heutigen Dienstag. 

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