Baustellen-Unfall erschüttert Wien! Knapp vor 15.00 Uhr kam es in der Porzellangasse am Alsergrund zur Tragödie. Mehrere Gerüst- und Schalungsteile sowie große Mengen an Beton stürzten in die Tiefe und begruben fünf Arbeiter unter sich. Nach mehreren Minuten konnte ein 45-jähriger Mann mit schweren Verletzungen aus den Trümmern gezogen werden. Weitere vier Personen konnten geborgen werden.
Am Abend gab es dann die traurige Gewissheit: Für die Unfallopfer kam jede Hilfe zu spät. Sie erlagen ihren schweren Verletzungen. Der 45-Jährige wurde nach einer notfallmedizinischen Erstversorgung durch die Berufsrettung Wien in einen Schockraum transportiert. Er erlitt schwere Verletzungen am Kopf, an der Wirbelsäule und an den Armen.
Während der Dauer des Einsatzes befand sich der Kran-Arbeiter der Baustelle in luftiger Höhe. Auf "Heute"-Nachfrage bestätigte die Pressestelle der Berufsfeuerwehr Wien den Einsatz. Der Kranfahrer entpuppte sich während der Rettung als wahrer Held und half während der Bergung die Trümmer zu beseitigen.
Aufgrund der psychischen Belastung evakuierte Höhenrettung der Berufsfeuerwehr den Arbeiter im Anschluss. Er dürfte sichtlich unter Schock gestanden sein. Eine medizinische Versorgung durch die Berufsrettung war jedoch nicht nötig.
Für die Dauer des Einsatzes wurden mehrere Verkehrssperren errichtet. Trotzdem trafen sich zahlreiche Schaulustige, darunter Schüler des angrenzenden "Lycée français de Vienne" ein.