Vielfalt schwindet deutlich

Arche Noah: 1.900 Obstsorten in Österreich bedroht

Ein neuer Bericht zeigt: Fast 1.900 heimische Obstsorten sind vom Aussterben bedroht – mit Folgen für Natur und Wirtschaft.
Niederösterreich Heute
14.03.2026, 18:00
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In Schiltern (Bezirk Krems) präsentierte der Verein Arche Noah gemeinsam mit 17 österreichischen Obstsammlungen den ersten umfassenden Bericht zur Situation der heimischen Streuobstbestände. Über 2.500 Sorten von Äpfeln, Birnen, Kirschen, Zwetschken, Marillen und Pfirsichen sind in Österreich dokumentiert. Das Erschreckende daran: Fast 1.900 dieser Sorten sind akut vom Aussterben bedroht oder gelten als stark gefährdet.

Folgen für Natur und Wirtschaft

Das hat nicht nur Folgen für die Natur, sondern auch für die heimische Wirtschaft, wie Arche Noah betont. Die Vielfalt der Streuobstsorten sei ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Der Verlust dieser Sorten schreitet jedoch immer rasanter voran.

Ohne gezielte Maßnahmen könnten viele dieser alten Obstsorten bald für immer verschwinden. Arche Noah und die beteiligten Sammlungen fordern daher mehr Schutz und Förderung für die Streuobstwiesen.

Ein Expert:innen-Austausch zum Berichts findet am Dienstag, 17. März 2026, online statt: Manuela Friedler vom Verein Arche Noah, der Safthersteller Gerhard Höllinger (IMS Höllinger GmbH), Karin Silhavy-Richter vom Bundesamt für Wein- und Obstbau sowie Gerlinde Handlechner von der Sortensammlung Moststraße werden über die Bedeutung der Obstvielfalt und die dringend nötigen Schritte zum Erhalt diskutieren.

Präsentation des Berichts & Pressegespräch

Online, am Dienstag, 17. März 2026, von 9.30 bis 10.30.

Zoom-Link: https://us06web.zoom.us/j/84345737354?pwd=HcsqBoawGbKemKieXW2wIOfmRj6ziM.1
Meeting-ID: 843 4573 7354
Kenncode: 045693

Anmeldung per Mail unter: [email protected]

Interessierte können sich per E-Mail zur Besprechung des Berichts anmelden. Man hofft auf rege Teilnahme, denn eines ist klar: Wenn wir nicht rasch handeln, geht ein wertvoller Teil unseres kulinarischen und landwirtschaftlichen Erbes verloren.

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