"Armada an Schutzengeln" rettet Lenker bei Zug-Crash

Samstagfrüh krachte es auf einer wichtigen Einfahrtsstraße im Norden von Linz gewaltig. Ein Zug ist mit einem Pkw kollidiert.

Gegen 6 Uhr Früh wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Linz in den Norden der Stadt alarmiert. Auf der Rudolfstraße (B127) war ein CityJet der ÖBB mit einem roten Mazda kollidiert und hatte diesen einige Meter mitgeschleift.

Als die Feuerwehrleute am Unfallort eintrafen, hatten die ebenfalls gerufenen Notärzte den Pkw-Lenker bereits stabilisiert. Der Mann war ansprechbar, jedoch in seinem Wagen eingeklemmt. Die Zeit drängte, der Fußraum des Autos war nicht einsehbar, mögliche schwere Verletzungen an den Beinen konnten nicht ausgeschlossen werden.

Riesiges Glück

Als die Einsatzkräfte die Tür aufgeschnitten hatte, erlebten sie eine Überraschung: "Der Fahrer ist einfach ausgestiegen. Bisschen weiche Knie hat er gehabt, aber sonst gings ihm gut", schildert Einsatzleiter Klaus Thalinger gegenüber "Heute" den Moment. Der Lenker konnte noch selbstständig einige Meter zu einer Trage gehen, ehe ihn doch die Kräfte verließen.

Es war riesiges Glück, dass er diesen Crash unverletzt überstanden hatte, weiß Thalinger, der schon viele andere Situationen erleben musste: "Da ist eine Armada von Schutzengeln umher geflogen in Linz."

Passagiere unverletzt

Auch den Insassen des CityJet ging es gut. Die Fahrgäste seien selbstständig ausgestiegen und hätten sich zu Fuß zum nächsten Bahnhof in einigen wenigen hunderten Metern Entfernung aufgemacht. Nach der Bergung des Unfallwagens konnten die Feuerwehrleute gegen 7 Uhr den Einsatz beenden und wieder einrücken.

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