ORF-Star über seine Zukunft

Armin Wolf sieht ein: Dafür "bin ich leider zu blöd"

Mit 65 soll für Armin Wolf beim ORF Schluss sein. Für seine Pension hat der "ZiB 2"-Star bereits einige konkrete Pläne.
Newsdesk Heute
15.08.2026, 21:28
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Noch fünf Jahre, dann könnte eine der bekanntesten ORF-Karrieren zu Ende gehen. Armin Wolf feiert am 19. August seinen 60. Geburtstag. Im großen Interview mit "Krone"-Grande Conny Bischofberger spricht der "ZiB 2"-Moderator jetzt darüber, wie lange er noch vor der Kamera stehen will – und was danach kommen soll.

Dass ihn der ORF über das Pensionsalter hinaus unbedingt halten will, erwartet Wolf nicht. "Ich habe einen sehr alten ORF-Vertrag, ich verdiene gut und der ORF muss sparen", erklärt er.

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Deshalb gehe er davon aus, mit 65 Jahren in Pension zu gehen. Dann hätte Wolf insgesamt 47 Jahre beim ORF verbracht und fast 30 Jahre lang die "ZiB 2" moderiert. Sein Fazit dazu: "Ist dann auch gut!"

Mit 65 ist wirklich Schluss

Ein Vorbild an Ausdauer will sich Wolf dabei nicht an Paul Lendvai nehmen, der noch bis ins hohe Alter moderierte. "Ich bin ein ganz großer Fan von Paul Lendvai, aber das werde ich nicht machen", stellt Wolf klar.

Untätig auf der Couch sitzen will der ORF-Star in der Pension aber keineswegs. Statt Politik und Interviews soll dann unter anderem die Kultur mehr Platz in seinem Leben bekommen. "Ich möchte ab 65 viel mehr Kultur erleben", erzählt Wolf. Besonders Theater, Oper und Kino haben es ihm angetan.

Am Klavier scheitert Wolf

Auch musikalisch hat der Moderator noch einiges vor. Ein Instrument möchte er in der Pension endlich richtig beherrschen: "Ich möchte ordentlich Schlagzeug spielen lernen."

Beim Klavier sieht Wolf seine Chancen hingegen deutlich schlechter. Seine Begründung fällt gewohnt selbstironisch aus: "Für Klavier bin ich leider zu blöd. Ich kann keine Noten lesen."

Davor er im Alter Angst

Mit dem Älterwerden setzt sich Wolf offenbar intensiv auseinander. Auf die Frage, ob er sich mehr vor körperlicher Bewegungslosigkeit oder geistigem Verfall fürchte, muss er nicht lange überlegen.

"Vor Blödwerden", antwortet er. "Mir ist Denken deutlich wichtiger als Gehen."

Körperlich fühlt sich der bald 60-Jährige derzeit jedenfalls gut. Nach eigenen Angaben sei er heute sogar fitter als mit 40. Der Grund: Wolf treibt inzwischen deutlich mehr Sport und achtet stärker auf seine Ernährung.

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