Arzt gibt grünes Licht - Alonso in Austin am Start

Fernando Alonso ist für den Formel-1-Grand-Prix der USA am Sonntag bereit. Der Ferrari-Star hat den abschließenden Medizincheck in Austin am Donnerstag bestanden. Der Spanier hatte sich beim vergangenen Rennen vor zwei Wochen in Abu Dhabi bei einem gewagten Manöver gegen Jean-Eric Vergne im Toro Rosso am Rücken verletzt.
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Alonso war dermaßen hart über die Randsteine gefahren, dass angeblich Fliehkräfte von bis zu 25G gemessen worden waren. Der 32-Jährige wurde daraufhin nach seinem fünften Rang zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Seine Rennteilnahme in den USA soll aber nie in Gefahr gewesen sein - immerhin geht es für Ferrari im vorletzten Saisonlauf auch noch um Rang zwei in der Konstrukteurs-WM.

Derzeit liegt die Scuderia elf Punkte hinter Mercedes auf Rang drei. Weil auch von Lotus (26 Punkte zurück) noch Gefahr droht, soll Ferrari dort indirekt sogar die Fahrerfrage beeinflusst haben. Laut einem Bericht der Schweizer Zeitung "Blick" sollen die Italiener als Motorenpartner von Sauber das ausständige Gehalt von Nico Hülkenberg bezahlt haben, damit dieser seinen Vertrag erfüllen muss - und nicht für die beiden abschließenden Rennen zu Lotus wechseln kann.

Anstelle des angeschlagenen WM-Dritten Kimi Räikkönen fährt nun dessen finnischer Landsmann . Auch der Zeitpunkt der Rückenoperation von Räikkönen, der kommendes Jahr zu Ferrari wechselt, gefiel Lotus nicht wirklich. Sein zukünftiger Stallrivale Alonso kommt mittlerweile wieder ohne Schmerztabletten aus. Die Medientermine an der Strecke sagte er am Donnerstag dennoch ab, um sich im Hotel weiter zu erholen.

APA
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