Kurz vor Mitternacht übertrug Kunshikitty einen Live-Countdown aus dem Silvester-Trubel in der Kölner Innenstadt. Während sie in ihrem auffälligen pinken Outfit durch die Menge ging, kam es zu einem der Vorfälle: Aus kurzer Distanz wurde ihr plötzlich ein Gegenstand an den Kopf geworfen. Die Streamerin reagierte erschrocken: "Au, au, ich hab’ irgendwas abbekommen. Ich hab’ irgendwas gegen den Kopf bekommen."
Was es genau war? Unklar. Manche gehen von einem Böller aus, andere reden von Knallerbsen. Sicher ist jedoch, dass die Attacke gezielt war und der Angreifer die Streamerin wohl verletzen wollte.
Nur wenige Minuten später traf sie erneut ein Wurfgeschoss – mutmaßlich ebenfalls Knallerbsen. Wer hinter den Angriffen steckt, ist bislang unklar. Auf Twitter und Twitch äußerte Kunshikitty zunächst, die Vorfälle anzeigen zu wollen. Mittlerweile verzichtet sie aus Sorge vor möglichen Racheaktionen und dem hohen bürokratischen Aufwand auf eine offizielle Anzeige.
Die Attacken reihten sich in eine Reihe gefährlicher Vorfälle ein, die die Influencerin in den vergangenen Monaten erlebte. Bereits beim Oktoberfest war Kunshikitty Opfer verbaler und körperlicher Belästigungen geworden. Damals berichteten zahlreiche Medien über den Vorfall.
Die Kölner Polizei bestätigte auf Anfrage, dass aufgrund der Videoaufnahmen der Streamerin Ermittlungen laufen. Kunshikitty selbst betonte nach den Silvester-Angriffen, wie gefährlich und hinterhältig das Verhalten gewesen sei, und appellierte an die Community, vorsichtig zu sein.