Crans-Montana zählt zu den nobelsten Destinationen der Alpen. Der Schweizer Ferienort im Wallis ist bekannt für exklusive Pisten, elegante Chalets, Fünf-Sterne-Hotels und ein internationales Publikum. Wer hierherkommt, sucht Luxus ohne großes Aufsehen. Genau deshalb lieben auch Prominente den Ort seit Jahrzehnten.
Der wohl bekannteste Bewohner war James-Bond-Star Roger Moore, der viele Jahre in Crans-Montana lebte und dort 2017 verstarb. Immer wieder wurden internationale Stars wie Claudia Schiffer oder Hollywood-Größen bei privaten Aufenthalten gesichtet.
Fußball-Superstar Lionel Messi verbrachte hier bereits Urlaub mit seiner Familie, Popstar Justin Timberlake schlug beim renommierten Golfturnier Omega European Masters ab. Ein Event, das regelmäßig Prominenz aus Sport, Showbiz und Wirtschaft anzieht.
Normalerweise ist Crans-Montana ein Ort für Skiurlaub auf höchstem Niveau, für Golf, Gourmetküche und gediegenes Nachtleben. Doch in der Silvesternacht verwandelte sich die glitzernde Kulisse schlagartig in ein Szenario des Grauens. In einer Bar im Ortszentrum brach während der Neujahrsfeier ein Feuer aus. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ein Inferno.
Laut aktuellen Zahlen, verloren 47 Menschen bei dem Unglück ihr Leben. Viele weitere wurden schwer verletzt. Rettungskräfte kämpften stundenlang um Verletzte, Krankenhäuser der Region kamen an ihre Grenzen. Die genaue Brandursache ist noch unklar, Ermittlungen laufen. Augenzeugen berichten von Chaos, Rauch und Panik in den ersten Minuten nach Ausbruch des Feuers.
Dass ausgerechnet Crans-Montana von einer solchen Tragödie getroffen wurde, macht das Entsetzen besonders groß. Der Ort gilt als sicher, exklusiv, bestens organisiert. Ein Rückzugsort für Reiche und Berühmte, fernab des Trubels anderer Promi-Hotspots. Nun steht der Name weltweit für Trauer statt für Luxus.