Böse Worte

"Erbärmlich" – harte Kritik an Floris Silvester-Show

Florian Silbereisen begrüßte erneut live im Ersten das neue Jahr – doch statt Jubel erntete der "Silvester-Schlagerbooom" im Netz heftige Kritik.
Heute Entertainment
01.01.2026, 11:15
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Zum zweiten Mal in Folge feierte Florian Silbereisen Silvester live in der ARD. Nach dem überwältigenden Erfolg im Vorjahr ging der "Silvester-Schlagerbooom" erneut über die Bühne. Diesmal wieder in der Basketballarena des FC Bayern in München, die sich für die Show in ein funkelndes Lichtermeer verwandelte. Monatelang wurde an der XXL-Produktion gefeilt, der Entertainer selbst zeigte sich im Vorfeld voller Vorfreude.

"Der ,Silvester-Schlagerbooom‘ war ursprünglich als einmalige Jubiläumsshow geplant", erklärte Silbereisen laut ARD-Mitteilung. Die Resonanz sei jedoch so groß gewesen, dass man sich für eine Fortsetzung entschieden habe. "Wir machen es nochmal! Diese Party wird XXXXXXL!", versprach der 44-Jährige. Die Quoten aus dem vergangenen Jahr gaben ihm recht – ein Millionenpublikum schaltete ein.

Silbereisen kontert Kritiker

Doch während im Fernsehen gefeiert wurde, machte sich in den sozialen Netzwerken schnell Ernüchterung breit. Der Hauptkritikpunkt vieler Zuschauer: die Gästeliste. "Und wieder überwiegend die gleichen Stars zu Gast. Werdet kreativer, ARD!", schrieb ein User.

Ein anderer legte nach: "Es ist einfach nur noch erbärmlich." Auch langjährige Fans zeigten sich enttäuscht: "Ich mag den 'Schlagerbooom' sehr, aber er wird zunehmend langweiliger, da immer und immer ausschließlich die gleichen Interpreten da sind."

Tatsächlich waren zahlreiche Künstler erneut dabei, die bereits im vergangenen Silvester-"Schlagerboom" aufgetreten waren, darunter Vincent Gross, Eloy de Jong, Die Draufgänger, Andy Borg, DJ Ötzi und Howard Carpendale. Einige standen sogar erst kürzlich in einer anderen Silbereisen-Show auf der Bühne, etwa Unheilig. Genau diese Wiederholungen sorgen seit Längerem für Unmut beim Publikum.

Florian Silbereisen selbst sieht die Kritik allerdings gelassen. Gegenüber dem Schweizer "Blick" erklärte er kürzlich: "Das sehe ich überhaupt nicht." Er verglicht seine Sendung mit der Champions League. Dort seien auch immer wieder neue Vereine zu sehen, doch Bayern München, Real Madrid oder der FC Barcelona seien eben jedes Mal dabei.

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