Impfpflicht bei der AUA: 2G-Regel für das Bord-Personal

 Maschinen der Austrian Airlines (AUA) in Schwechat (Archivfoto)
Maschinen der Austrian Airlines (AUA) in Schwechat (Archivfoto)HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Ab März sollen nur noch Geimpfte oder Genesene Crew-Mitglieder an Board einer AUA-Maschine gehen. 

Pilot und Stewardess gelten für viele als echte Traumjobs. Wer künftig über den Wolken sein Geld verdienen will, muss jedoch geimpft sein - zumindest bei der österreichischen Fluglinie AUA. Ab März müssen demnach alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen gültigen 2G-Nachweis zum Einchecken mitbringen. 

Für Bodenpersonal gilt weiterhin 3G

Während für das Bodenpersonal weiterhin 3G-Pflicht gilt, kommt es also in der Luft zu einer Umstellung der Regeln. Der Grund seien laut dem Unternehmen die unterschiedlichen Einreisebestimmungen in den Zielorten, die die Fluglinie auf ihrer Reiseroute hat. 

"Wir waren und sind während der gesamten Pandemie zunehmend mit herausfordernden Rahmenbedingungen konfrontiert", schreibt die AUA am Donnerstag auf APA-Anfrage und verweist auf gesetzliche Vorgaben speziell für ungeimpfte Crew-Mitglieder. 

Gehalt wird ab März für Ungeimpfte gestrichten 

Wenn die Regel ab März gültig wird, dürfte es für ungeimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend ungemütlich werden. Wer keinen gültigen 2G-Nachweis hat, darf nicht abheben und bekommt demnach auch kein Gehalt gezahlt. Noch mehr Druck will man dem Personal aber nicht auferlegen, für die AUA sei die Impfentscheidung eine "persönliche Entscheidung". 

Unmut ob des Vorstoßes der Fluglinie gibt es dennoch. So hat die Gewerkschaft bereits angekündigt, das Vorhaben prüfen zu lassen. Laut dem Betriebsrat der AUAwären aber ohnehin im Unternehmen 94 Prozent der Angestellten bereits gegen das Coronavirus geimpft. 

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