Ende März sollten die Play-off-Spiele um die letzten europäischen WM-Tickets über die Bühne gehen. Die Partien der Ukraine wurden allerdings auf Juni verschoben. Und damit auch ein mögliches Endspiel für Österreichs Nationalteam. Denn sollte die Elf von Franco Foda am 24. März in Wales gewinnen, würde es gegen den Sieger der Partie Schottland gegen die Ukraine um einen Startplatz bei der Wüsten-WM gehen. Die Partie steigt erst im Juni.
Der nun jedenfalls freigewordene Termin am 29. März wird für ein Freundschaftsspiel im Ernst-Happel-Stadion genützt. Im Rahmen dessen möchte Österreichs Fußballbund nun eine Aktion starten, um der Ukraine zu helfen. "Wir haben uns dazu entschieden, 50 Prozent der Ticketing-Erlöse aus diesem freundschaftlichen Länderspiel der Ukraine und diversen Hilfsorganisationen zur Verfügung zu stellen. Unser Partner ,Uniqa´ wird einen weiteren beträchtlichen Betrag hinzufügen", erklärte ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold. Und ergänzte: "Dementsprechend wichtig wäre es natürlich auch, dass möglichst viele Fans ins Stadion kommen, damit wir entsprechende Geldmittel an die Ukraine zur Verfügung stellen können."
Wer der Gegner im Prater-Oval ist, steht allerdings noch nicht fest. Eine finale Entscheidung könnte es erst am Abend des 24. März geben, wenn alle Play-off-Halbfinals gespielt sind. Alle dann ausgeschiedenen Teams wären potenzielle Gegner. "Wir wissen aktuell, dass wir gegen einen Europäer spielen werden. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die zwei Pfade mit uns und dem mit Tschechien, Schweden und Polen letztlich die Gegner bei den Freundschaftsspielen ausmachen werden", meinte Neuhold.