Auch in DIESEM Bundesland 10.000 € Strafe für Knallerei

Die Strafen für eine Silvester-Knallerei sind richtig hoch.
Die Strafen für eine Silvester-Knallerei sind richtig hoch.picturedesk.com (Symbolbild)
In der Steiermark müssen Pyrotechnik-Rowdys mit einer Strafe von bis zu 10.000 Euro rechnen. Nun zieht das nächste Bundesland nach >>>

"Der Jahreswechsel gehört schon immer für die Blaulichtorganisationen zu den einsatzintensiven Tagen", teilt die Polizei Burgenland mit. De facto macht jedoch der 3. Corona-Lockdown samt der damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen eine übliche Silvesterfeier unmöglich.

Es gibt keine Veranstaltungen im öffentlichen Raum und im privaten Bereich darf nach derzeitigem Rechtsstand maximal eine Einzelperson aus einem anderen Haushalt empfangen werden. Aber auch bei der Verwendung von Pyrotechnik gibt es einiges zu beachten. Die wesentlichen Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes 2010 bleiben unverändert.

Grundsätzlich besteht auch zu Silvester ein Verbot der Verwendung von Pyrotechnik (Kategorie F2) im Ortsgebiet, jedoch können Bürgermeister mittels Verordnung bestimmte Teile des Ortsgebietes vom Verbot ausnehmen. Für das Stadtgebiet von Eisenstadt wurde keine derartige Verordnung erlassen, womit das Abschießen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 (z.B.: übliche Feuerwerksraketen, Batteriefeuerwerke, etc.) im Ortsgebiet von Eisenstadt ausnahmslos verboten ist.

Kategorien F1 bis F4
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Polizei verstärkt im Einsatz

Darüber hinaus ist generell zu beachten, dass Pyrotechnik in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenanstalten, Gotteshäusern, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten (auch außerhalb des Ortsgebietes) bzw. in der Nähe von Tankstellen nicht verwendet werden darf. Größere bzw. professionelle Feuerwerke (Kategorie F3 und F4) sind ohnehin nur mit einer behördlichen Bewilligung erlaubt.

Bei Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz drohen empfindliche Geldstrafen bis zu 10.000 Euro oder Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen. Doch darüber hinaus gibt es speziell im heurigen Jahr viele gute Gründe, um auf ein Feuerwerk zu verzichten: Denn neben der Gefahr schwerer Verletzungen und dem persönlichen Leid von Mensch und Tier durch übermäßigen Lärm, schont ein Verzicht auf Feuerwerk nicht nur Geldbörse und Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit.

Die Polizei wird auch im heurigen Jahr zum Jahreswechsel wieder verstärkt präsent sein, um die Einhaltung der Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes zu überwachen. Ein dementsprechender Behördenauftrag ist bereits ergangen.

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