Im Urlaub verloren – Hund läuft alleine 380 km heim

Der Jagdterrier Pablo ist bei der Rückfahrt vom Italien-Urlaub verloren gegangen – tauchte aber wieder auf! (Symbolbild) 
Der Jagdterrier Pablo ist bei der Rückfahrt vom Italien-Urlaub verloren gegangen – tauchte aber wieder auf! (Symbolbild) Getty Images/iStockphoto
Fast 400 Kilometer soll ein Hund zurückgelegt und alleine nachhause zurückgefunden haben, nachdem ihn seine Familie verloren hatte.

Ein Sommerurlaub endete für eine französische Familie mit dem Schrecken! Wie mehrere lokale Meiden berichten, ist der Familien-Hund Pablo auf der Rückreise von Italien unterwegs verloren gegangen. 

Auf ihrem Weg nachhause hatten die Reisenden, die mit einem Wohnmobil unterwegs waren, einen Zwischenstopp in Savoyen eingelegt. Auch der Jagdterrier (2) vertrat sich währenddessen seine Beine und entfernte sich von dem Fahrzeug – nichts Unübliches laut den Besitzern. Normalerweise kehrte er auch immer von seinen "Ausflügen" zurück, heißt es.

 Diesmal warteten die Hundebesitzer aber vergebens – ihr Pablo kehrte nicht mehr zurück. Tags darauf wurde das Haustier als vermisst erklärt. Die Hoffnungen, Pablo wiederzusehen, waren aber nicht besonders groß.

Pablo plötzlich daheim

Doch es kam anders! Nur wenige Tage später wurde der Familie ein Foto ihres Hundes zugeschickt – er war wieder aufgetaucht. Unglaublich: Das Tier kam alleine nach Hause und hatte einen Weg von 380 Kilometern (!) zurückgelegt. Wie und auf welcher Route ist dabei allerdings unklar. 

Klar ist: Pablo war plötzlich wieder zuhause. Gefunden hatten ihn Freunde der Familie, die während ihrer Abwesenheit auf deren Haus aufpassten. Sie schickten den Urlaubern ein Foto des Hundes. Er war etwas abgemagert, aber ansonsten wohlauf, heißt es.

380 km in 3 Tagen – "Nicht möglich"

Alleine die Vorstellung, ein Hund könnte innerhalb von nur drei Tagen einen Weg von 380 Kilometern zurückgelegt haben, scheint absurd. Eine andere Erklärung hat hingegen Hundepsychologin Ariane Séveran.

Gegenüber dem französischen Onlinemedium "France bleu" schilderte jene: "Das ist nicht möglich! Dies würde bedeuten, dass er mit sechs Kilometern pro Stunde unterwegs war – ununterbrochen." Ein so kleiner Hund hätte aber die Ausdauer dafür nicht. Zudem müsste er nach so einem langen Weg Verletzungen, wie etwa blutige Pfoten, aufweisen, was allerdings nicht der Fall war. 

Zwei Erklärungen

Laut der Psychologin gebe es demnach zwei Erklärungen: Entweder, jemand hat versucht den Hund zu stehlen – jemand, der in die gleiche Richtung wie die Familie unterwegs war. Dabei könnte es dem Hund gelungen sein zu fliehen und den Rest des Weges alleine zu beschreiten und nachhause zu finden. 

Oder aber er war mit einem Viehtransporter unterwegs. Diese Erklärung scheine insofern plausibel, da der Besitzer schilderte, sein Hund hätte "nach Schafen und Bauernhof" gerochen. Was wirklich passiert ist, wird man wohl nie erfahren. Hauptsache ist, dass Pablo wieder zuhause ist. 

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