Fussball

Aufatmen bei der Austria – Lizenz im zweiten Anlauf

Aufatmen bei der Austria! Die "Veilchen" haben nun doch die Bundesliga-Lizenz für die kommende Saison erhalten. Im zweiten Anlauf. 
Heute Redaktion
27.04.2023, 14:33
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Wie in den letzten beiden Saisonen wurde der Austria neuerlich die Spielerlaubnis für die kommende Saison vorenthalten. Am Donnerstag hat das Protestkomitee der Liga grünes Licht gegeben, die Austria darf damit auch in der Saison 2023/24 in der höchsten heimischen Spielklasse antreten. Dafür ließ sich das Protestkomitee aber bis zum Ablauf der Entscheidungsfrist Zeit. 

Ganz aus dem Schneider sind die "Veilchen" aber noch nicht. Denn der Senat 5 der Liga wird in der kommenden Woche über mögliche Auflagen entscheiden. Mit der ersten Mannschaft erhielten auch die Young Violets in der 2. Liga die Spielgenehmigung. 

Sechs Millionen Euro fehlten

Zunächst hat die Bundesliga den ursprünglich eingebrachten Antrag abgelehnt, nachdem die jahrelange Vereinbarung mit dem luxemburgischen Unternehmen Quattrex nicht akzeptiert wurde. Dies sorgte bereits für großen Unmut am Verteilerkreis, AG-Vorstand Gerhard Krisch sprach schließlich sogar von rechtlichen Schritten gegen die Bundesliga. Nun hat die Austria aber im zweiten Anlauf die Lizenz erlangt. 

Einmal mehr sollen nun die "Freunde der Austria" eingesprungen sein. Diese sollen demnach als Bürgen für das violette Finanzloch von bis zu sechs Millionen Euro fungieren.

"Natürlich sind wir erleichtert, dass wir die Lizenz für die kommende Saison erhalten haben. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Partnern herzlich bedanken, die uns geholfen haben, die Alternativfinanzierung zusätzlich abzusichern, auch wenn wir - wie schon des Öfteren gesagt - davon ausgehen, diese zusätzliche Absicherung nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Die letzten Tage haben wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass wir auch schwierige Herausforderungen gemeinsam mit dem Netzwerk der Austria bewältigen können. Wir werden wie geplant unsere Ziele aus der Fortbestandsprognose konsequent weiterverfolgen, um die wirtschaftliche Stabilität der Austria sukzessive weiter zu verbessern", wurde AG-Vorstand Gerhard Krisch zitiert. 

Jetzt E-Paper lesen