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Austria-Coach sauer: "Muss aufpassen, was ich sage"

Die Wiener Austria hat mit der 2:3-Pleite in Graz die zweite Niederlage in Serie kassiert. Austria-Coach Michael Wimmer war fassungslos. 
Heute Redaktion
27.04.2023, 07:15
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Dabei brachte Haris Tabakovic die "Veilchen" zweimal in Front (10., 39./Elfer), doch Manprit Sarkaria mit einem unter der hüpfenden Austria-Mauer hindurch versenkten Freistoß-Roller (23.) und Otar Kiteishvili (62.) glichen zweimal aus, ehe Sarkaria in der 63. Minute für den Sturm-Sieg sorgte, die Grazer bis auf drei Punkte an Meister Red Bull Salzburg, der bei Rapid Wien 1:1 spielte, heranführte. 

"Zwei Auswärtstore haben wieder nicht gereicht, wir haben wieder drei Gegentore bekommen, die relativ einfach zu verteidigen waren", meinte der violette Trainer bei "Sky". Und schob sichtlich angeschlagen schnell hinterher: "Ich muss aufpassen, was ich sage. Es ist schade, so kannst du dich dann auch nicht belohnen." 

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Freistoß unter der Mauer

"Ein Freistoß aus 17 Metern, dann springt die Mauer hoch – das ist halt naiv. Da reicht es, auf den Zehenspitzen zu stehen, das reicht vollkommen. Was soll aus 17 Metern passieren?", kritisierte Wimmer Marvin Martins und Johannes Handl, die die Mauer bildeten, als Sarkaria den Ball unter ihnen hindurch einschoss. Ein Nackenschlag, von dem sich die Wiener noch erholten, nach dem Sturm-Doppelpack im zweiten Durchgang aber nicht mehr zusetzen konnten. 

"Wir müssen es anschauen, analysieren und weiterarbeiten. So schnell wie möglich", forderte der Deutsche, der im Vergleich zur Pleite am Sonntag gegen Austria Klagenfurt eine Steigerung sah. "Ich habe eigentlich eine sehr gute Leistung gesehen. Chancen haben wir natürlich zugelassen, aber das wirst du hier in Graz nicht verhindern. Die Unaufmerksamkeiten müssen wir abstellen, weil wir können nicht immer zwei oder drei Tore schießen. Ansonsten reicht es nicht, um in den oberen Play-offs Spiele zu gewinnen", so Wimmer über die ernüchternde violette Bilanz in den ersten fünf Spielen des Grunddurchgangs. Es sehen drei Unentschieden und zwei Siege zu Buche. 

Damit hält sich die Austria vorerst auf Rang fünf der Meisterrunde, einen Punkt vor den Klagenfurtern und zwei Zähler hinter den viertplatzierten Rapidlern.

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