Die gefährlichste Stunde auf Österreichs Straßen ist der späte Nachmittag. Laut aktueller Statistik Austria passieren die meisten Verkehrsunfälle zwischen 16 und 17 Uhr. Also genau dann, wenn der Feierabendverkehr seinen Höhepunkt erreicht.
Insgesamt registrierte die Polizei 2025 österreichweit 37.825 Unfälle mit Personenschaden. Das sind um 1,9 Prozent mehr als 2024 mit 37.117 Unfällen. Auch die Zahl der Verletzten stieg weiter an: 47.041 Menschen wurden verletzt – der höchste Stand seit 2017.
Besonders kritisch bleibt laut der aktuellen Statistik der Zeitraum zwischen 15 und 18 Uhr. Dann treffen nämlich Pendlerverkehr, Zeitdruck und sinkende Konzentration aufeinander.
2025 verletzten sich pro Tag durchschnittlich 129 Menschen im Straßenverkehr. Das sind um drei mehr als im Jahr davor. Auch die Zahl der Verkehrstoten stieg wieder massiv an: 403 Menschen kamen ums Leben, nach 351 im Jahr 2024. Das entspricht einem Plus von fast 15 Prozent.
Die häufigste Unfallursache bleibt Unachtsamkeit und Ablenkung. Laut Statistik Austria war sie bei 12.882 Unfällen ausschlaggebend – das entspricht mehr als einem Drittel aller Crashs. Dahinter folgen Vorrangverletzungen und Rotlichtmissachtungen mit 8.773 Unfällen.
Auch nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt ein großes Problem. 5.111 Unfälle wurden darauf zurückgeführt.