Alarm in Graz-Jakomini! Am Mittwoch wurden Polizeikräfte zu einem Mehrparteienhaus gerufen. Dort soll kurz vor 10:45 Uhr ein granatenähnlicher Gegenstand in einem Keller entdeckt worden sein.
Zur Unterstützung wurde auch ein sprengstoffsachkundiges Organ (SKO) zu den Ermittlungen hinzugezogen. Dadurch stellte sich heraus, dass es sich bei dem Objekt um eine Panzersprenggranate aus Kriegszeiten handle.
Der betroffene Bereich des Hauses wurde in weiterer Folge vorsorglich teilweise evakuiert. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen dann der verständigte Entschärfungsdienst des Einsatzkommandos Cobra sowie der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres.
Sie brachten das Kriegsrelikt zu einem gesicherten Bereich in Feldkirchen, wo eine kontrollierte Notsprengung durchgeführt wurde. Dazu musste eine großräumige Straßensperre eingerichtet werden. Die Sprengung selbst verlief nach Plan. Es wurde niemand verletzt, die Ermittlungen laufen.