Aufregung um Entführungs-Posting auf Facebook

Das Facebook-Posting rund um einen angeblichen Entführungsversuch von einem Mädchen sorgt in St. Georgen/Gusen für Aufregung.
Das Facebook-Posting rund um einen angeblichen Entführungsversuch von einem Mädchen sorgt in St. Georgen/Gusen für Aufregung.Symbolbid/iStock
In Langenstein im Bezirk Perg machen sich viele Eltern Sorgen. Der Grund: In einem Facebook-Posting ist von einem Entführungsversuch die Rede.

Es ist eine wilde Geschichte, die in dem Posting, das schon mehr als 500 Mal geteilt wurde, erzählt wird. Demnach sollen zwei Männer in einem weißen Bus in der 2.500-Einwohner-Gemeinde Langenstein versucht haben, am 5. Oktober ein 13-jähriges Mädchen zu entführen.

Wer den oder die Täter fotografiert, soll 3.000 Euro bekommen, heißt es in dem Posting. Viele Eltern haben Angst.

Die Polizei bestätigt zumindest eine Anzeige der Eltern. Demnach soll einer der Männer das Mädchen am Arm gepackt haben. Das Kind konnte sich aber losreißen und davonlaufen. Verletzt wurde das Mädchen bei dem Zwischenfall entgegen der Meldung auf Facebook nicht.

Keine Zeugen gefunden

Die Polizei ermittelte, konnte aber keine Zeugen, Spuren oder ein entsprechendes Auto finden, berichtet die Bezirksrundschau. "Wir sind nichtsdestotrotz verstärkt unterwegs und haben diesen Bereich im Fokus", beruhigt Bezirks-Polizeikommandant Florian Engler.

 Zudem sei das Facebook-Posting sehr reißerisch geschrieben und entspricht nicht ganz der Wahrheit, betont der Polizeichef. Etwaige Zeugen können sich bei der Polizeiinspektion St. Georgen an der Gusen unter 05/133 432 7100 melden.

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