Die Feuerwehr Augsburg trauert nach der tödlichen Prügel-Attacke um ihren Kollegen. Zum Gedenken an ihren toten Kameraden versammelten sie sich für eine Schweigeminute.
Knapp 150 Feuerwehrleute in Uniform versammelten sich am Sonntag zum Gedenken an ihren toten Kollegen auf dem Königsplatz in Augsburg. Es ist jener Platz, an dem am Freitag ein Feuerwehrmann sein Leben verlor. Der 49-Jährige war am Christkindlmarkt zu Tode geprügelt worden.
Schulter an Schulter bilden die Einsatzkräfte einen engen Kreis und geben sich dabei gegenseitig Halt. Sie halten eine Schweigeminute und trauern um den beliebten Brandinspektor. Am Königsplatz ist es mucksmäuschenstill, die Anteilnahme gewaltig.
Polizei jagt Todesprügler
Während die Feuerwehr Augsburg trauert, macht die Polizei Jagd auf die Todesprügler. Noch am Sonntag könnten die Ermittler in Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Fotos und Videomaterial zu dem Fall veröffentlichen.
Die Polizei erhofft sich dadurch neue Erkenntnisse zur brutalen Prügel-Attacke von Augsburg und vor allem zu den mutmaßlichen Tätern, die nach dem Angriff die Flucht ergriffen. Von ihnen fehlt nach wie vor jede Spur.
Die Ermittlungen laufen mit Hochdruck, die Beamten halten sich mit näheren Einzelheiten aber noch bewusst zurück. "Zur Täterbeschreibung und zu den Zeugenaussagen nennen wir aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit keine Details", so die Polizei.
Rückblick
Ein 49-Jähriger ist am Freitag in Augsburg (Bayern) bei einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe junger Männer totgeschlagen worden - "Heute.at" berichtete.
Der Feuerwehrmann war mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar vom Christkindlmarkt am Königsplatz gekommen und dann mit der siebenköpfigen Gruppe in Streit geraten.
Nach einem Schlag gegen den Kopf ist er zu Boden gegangen und noch am Tatort verstorben, wie die Polizei berichtet. Nähere Details könnten noch am Sonntag bekannt gegeben werden.