Aus diesen Ländern wird Corona zu uns eingeschleppt

Der Grenzübergang Nickelsdorf: Aus Ungarn wurden die meisten Corona-Fälle nach Österreich "gebracht".
Der Grenzübergang Nickelsdorf: Aus Ungarn wurden die meisten Corona-Fälle nach Österreich "gebracht".Xinhua / Eyevine / picturedesk.com
Das Corona-Lagebild des österreichischen Innenministeriums zeigt deutlich, aus welchen Ländern Corona-Fälle aktuell nach Österreuch importiert werden.

129 Seiten dick ist der neue Bericht zum Corona-Lagebild des österreichischen Innenministeriums, der "Heute" vorliegt. Es zeigt auch auf drei Seiten davon auf, wie sich die Import. und Reise-assoziierten Corona-Fälle in Österreich entwickeln. Dabei deutlich erkennbar: Nach insgesamt 413 erfassten Corona-Fällen mit Auslandsbezug in den Kalenderwochen 12/13 gab es einen leichten Anstieg auf 423 Fälle in der Kalenderwoche 13/14. Verschoben haben sich dabei deutlich die Herkunftsländer.

Bei den "Ländern der ursprünglichen Infektion der reise- und import-assoziierten Clusterfälle und sporadisch importierten Fälle" führt weiter Ungarn mit 80 neuen Fällen die Liste an, wobei die Zahl im Vergleich zur Vorwoche um 17 zurückging. Dahinter folgt mit einem Anstieg von elf neuen Fällen Bosnien mit insgesamt 52 Fällen, auf Platz 3 landet Deutschland mit einem Minus von zehn Fällen bei 50 Fällen.

Mehr als ein Drittel der Reisefälle vom Balkan

Den stärksten Anstieg verzeichnet der Kosovo mit einem Plus von 18 auf 39 Fälle, fast eine Verdoppelung. Ebenfalls einen starken Zuwachs und beinahe eine Verdoppelung gibt es durch Reisende aus Serbien mit einem Plus von 15 auf nun 33 Fälle. Aus Frankreich werden zwei neue Fälle (+2) gezählt, ebenso aus Griechenland (0), fünf kommen aus Italien (+1), 21 aus Kroatien (+8) und neun aus Nordmazedonien (+2).

Einen Rückgang von elf Fällen zeigt bei immer noch hohen 29 aktuellen Fällen Polen, ein Minus von vier zeigt Rumänien bei aktuell 32 Fällen. Aus der Schweiz wurden 16 (-5) Fälle verzeichnet, aus der Slowakei 13 (-6), aus Slowenien 16 (0), aus Spanien einer (0), aus Tschechien 11 (+3), ebenso aus der Türkei (0) und aus den USA einer (0). Die "Auslandsreise-assoziierten Fälle" schlüsselten sich in der Kalenderwoche 14 so auf: 1,56 Prozent aller Corona-Fälle, davon 37,63 Prozent vom Westbalkan, 32,97 Prozent aus der restlichen EU, 5,38 Prozent aus "Rest-Europa" und 10,39 Prozent "Rest-Welt". 13,62 Prozent der Fälle sind unbekannter Herkunft.

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