Initiative von EU und Partnern

Aus Solidarität – Ukraine-Flagge am Stephansplatz

Mitten im Herzen Wiens haben die EU und Partner ein Zeichen zur Unterstützung der Ukraine gesetzt. Man stehe "felsenfest" an der Seite Kiews.
Newsdesk Heute
24.02.2026, 17:58
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Am Dienstag jährte sich bereits zum vierten Mal der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Aus diesem Grund konnten Passanten am Nachmittag Zeugen einer Solidaritätsaktion mitten am Wiener Stephansplatz werden.

Auf Initiative der Vertretung der Europäischen Kommission und der ukrainischen Botschaft in Österreich hatten Diplomaten der EU- und G-7-Staaten, EU-Abgeordnete sowie Mitarbeiter der EU-Institutionen dort eine ukrainische Flagge im XXL-Format gespannt.

Botschafter zeigt sich dankbar

Der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Patrick Lobis, kommentierte die Aktion damit, dass man "felsenfest an der Seite der Ukraine" stehe. Diese verteidige sich bereits seit vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Lobis betonte, dass es bei der Unterstützung der Ukraine auch um die eigene Sicherheit und Zukunft gehe. Man wolle einen "gerechten und nachhaltigen Frieden" für das vom Krieg gebeutelte Land erreichen. Hierfür müsse die Position Kiews jedoch stärker werden.

Seitens des Botschafters der Ukraine in Österreich, Vasyl Khymynets, wurde betont, dass es gerade heute wichtiger denn je sei, "die internationale Solidarität mit der Ukraine zu würdigen". Ihm zufolge zeigen die EU und ihre Mitgliedstaaten, "dass Solidarität nicht nur ein Wort ist". Dafür sei "das ukrainische Volk sehr dankbar", sagte Khymynets.

195 Milliarden für Ukraine

Seit Beginn des Angriffskriegs haben die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten rund 195 Milliarden Euro für die Ukraine mobilisiert. Ganze 70 Milliarden Euro seien in militärische Ausrüstung geflossen. Zudem haben die EU-Staats- und Regierungschefs der Ukraine ein Darlehen über 90 Milliarden Euro für 2026 und 2027 gewährt.

Russland hingegen haben die EU-Staaten mit Sanktionen belegt. Inzwischen wurden 19 Sanktionspakete gegen Moskau auf den Weg gebracht. Das 20. Paket hat die EU-Kommission bereits am 6. Feber vorgelegt.

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