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Außenamt warnt vor Reisen nach Burkina Faso

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:51

Das österreichische Außenministerium hat eine partielle Reisewarnung für Burkina Faso ausgesprochen. Vor nicht zwingend notwendigen Reisen, insbesondere nach Ouagadougou, werde dringend abgeraten, heißt es auf der Homepage des Außenministeriums am Sonntag.

Aufgrund sei zudem von einer erhöhten Gefahr von Terroranschlägen und Entführungen auszugehen. Für die unmittelbar an Mali grenzenden nördlichen Provinzen (Sourou, Yatenga, Loroum, Soum, Oudalan, Seno) bleibe die bisherige Reisewarnung aufrecht. Grundsätzlich solle das gesamte Grenzgebiet zu Mali und Niger großräumig gemieden werden, hieß es.

Sollten Reisen in diese Regionen zum Beispiel aus beruflichen Gründen unausweichlich sein, werde dringend zu einer Kontaktaufnahme mit den zuständigen lokalen Behörden und Beiziehung einer bewaffneten Eskorte geraten.

Menschenansammlungen meiden

Auch angesichts der in sonstigen Landesteilen vorkommenden Straßenüberfälle werde für Burkina Faso generell empfohlen, von nicht unbedingt notwendigen Reisen Abstand zu nehmen und bei unvermeidbaren Reisen im Voraus die österreichische Botschaft im Senegal (Hauptstadt Dakar) und das Koordinationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Ouagadougou zu informieren.

Generell werde zu erhöhter Vorsicht geraten. Größere Menschenansammlungen wie Kundgebungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Im westafrikanischen Burkina Faso hat die Machtübernahme des Militärs neue Proteste ausgelöst. Am Sonntag gingen tausende Menschen in der Hauptstadt Ouagadougou auf die Straße, um ihrem Ärger über den Aufstieg eines weiteren Armeevertreters an die Spitze der Regierung Luft zu machen. Die Opposition kritisierte die Entwicklung scharf, die auch von den USA und Deutschland verurteilt wurde.

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