"Sache ist erledigt"

Austria-Bericht entlastet AG-Boss Zagiczek und Werner

Zuletzt kamen schwere Anschuldigungen gegen Austrias Finanz-Vorstand Harald Zagiczek auf. Der Klub überprüfte dies, nahm nun Stellung.
Sport Heute
12.03.2026, 15:33
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Der Aufsichtsrat der "Veilchen" hatte die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young mit der Aufarbeitung der Vorwürfe gegen Zagiczek beauftragt. Das Ergebnis: "Sämtliche Vorwürfe" gegen den Austria-AG-Vorstand seien "substanzlos", wie der Bundesliga-Klub am Donnerstag bekannt gab. "Die Untersuchung ergab keinerlei Hinweise auf ein diesbezügliches Fehlverhalten", erklärten die Wiener. Selbiges würde auch für den ehemaligen Austria-Sportvorstand und nunmehrigen Investor Jürgen Werner gelten. Auch hier hätten sich die Vorwürfe als "substanzlos" erwiesen.

Bei der Aufarbeitung seien "Dokumente, Unterlagen wie etwa Vertragsdokumente, E-Mail-Postfächer, Laptop- und Smartphone-Daten und Chatnachrichten" ausgewertet worden. Dabei seien "keinerlei belastbare Indizien" aufgetaucht. Einige Anschuldigungen hätten "direkt widerlegt" werden können, "erwiesen sich als unplausibel oder standen zur vorliegenden Dokumentation im logischen Widerspruch."

"Die Sache ist erledigt"

"Integrität und verantwortungsvolles Handeln sind das Fundament von Austria Wien. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Anschuldigungen gegen beide agierenden Vorstände haben sich als substanzlos erwiesen. Die Überprüfung der gegen unseren Finanzvorstand erhobenen Vorwürfe und die dabei umfassend ausgewerteten Dokumente bestätigen eindeutig meine Einschätzung eines sorgfältig und im ausschließlichen Interesse unserer Austria agierenden Finanzvorstands", meinte Austrias Präsident Kurt Gollowitzer.

"Uns ist ebenso wichtig zu betonen, dass sich alle Anschuldigungen gegenüber dem ehemaligen Sportvorstand Jürgen Werner als substanzlos erwiesen haben. Damit ist diese Sache für uns erledigt und wir richten den Blick nach vorne", betonte der Austria-Präsident.

Zuletzt waren Medienberichte aufgetaucht, in denen Zagiczek unterstellt worden war, er habe im Zuge von Verhandlungen mit möglichen Investoren Provisionen verlangt. Konkret ging es um eine vermeintliche Korrespondenz mit dem kroatischen Mittelsmann Josko Rokov, der dabei helfen sollte, die Austria-Anteile, die Werner und sein Investmentkonsortium hält, an US-Investoren zu veräußern. Zagiczek hatte wenig später eine Privatklage gegen Rokov eingeleitet.

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