Manchester City steht nach dem 0:3 bei Real Madrid im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mit dem Rücken zur Wand.
Drei Tore von Federico Valverde sorgten am Mittwochabend für eine herbe Abfuhr - und lösten auf der Insel einen medialen Rundumschlag aus.
Vor allem Teammanager Pep Guardiola bekam sein Fett ab. Der "Telegraph" schrieb, City sei von den Madrilenen "in Stücke gerissen" worden. Auch der "Guardian" sparte nicht mit Kritik und sprach von einer verdienten Vernichtung. Guardiola sei mit seiner offensiven Taktik wie ein Anfänger vorgeführt worden.
Noch düsterer fiel der Tenor bei "The Sun" aus. Dort heißt es, City blicke vor dem Rückspiel in Manchester "in den Abgrund". Der englische Spitzenklub droht damit in der Champions League bereits zum dritten Mal in Folge an Real Madrid zu scheitern.
Auch innerhalb der Mannschaft war die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff groß. Bernardo Silva sprach offen von einer bitteren Lage. "Jetzt sieht es wirklich düster aus", sagte der Portugiese nach dem Spiel. Ein gehaltener Elfmeter verhinderte zwischenzeitlich sogar noch ein schlimmeres Debakel.
Guardiola selbst wollte die Flinte aber noch nicht ins Korn werfen. Trotz des klaren Rückstands gab sich der Spanier kämpferisch. Er habe das Gefühl gehabt, dass seine Mannschaft besser gewesen sei als das Ergebnis aussage. Nun gehe es darum, sich rasch zu erholen. Im Fußball sei schließlich noch alles möglich.
Das Rückspiel steigt kommende Woche in Manchester. Dort braucht City ein kleines Fußball-Wunder.