66 Millionen Schulden

Austria-Boss: "Wird sich in halben Jahr entscheiden"

Austria-Vorstand Jürgen Werner zeigt sich im Hinblick auf die Lizenz positiv gestimmt. Dieses Mal soll es im ersten Anlauf klappen.
Sport Heute
15.01.2024, 14:25
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Während sich die Mannschaft der Austria in Malta auf das Frühjahr vorbereitet, hat der Vorstand andere Sorgen. Jürgen Werner zeigt sich allerdings optimistisch, dass in Sachen Lizenz dieses Mal alles glatt läuft. Für die letzten drei Saisonen mussten die Violetten immer in die Verlängerung. Die Lizenz wurde immer erst in zweiter Instanz erhalten.

Im Interview mit der "Kronen Zeitung" sagt der 62-Jährige: "Ich bin frohen Mutes, dass wir dieses Mal schon im ersten Anlauf erfolgreich sind." Und das obwohl der Schuldenberg bei den Veilchen zum aktuellen Zeitpunkt bereits 66 Millionen Euro beträgt. 

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100 Prozent Vertrauen

"Ich denke auf jeden Fall, dass es in eine gute Richtung geht. Da ist das Tempo mit Sicherheit verschärft worden. Die Zukunft der Austria wird sich in diesem halben Jahr entscheiden. Aber da lasse ich die Jungs einfach in Ruhe arbeiten, vertraue ihnen zu 100 Prozent und werde zwischendurch informiert", sagt Werner. 

Und weiter: "Wir müssen mit der Krank-Jammerei aufhören und werden es lösen. Es ist für keinen Sponsor attraktiv, wenn du dich selbst immer als 'halb toten' Patienten abstempeln lässt. Wir sind auf dem Weg, und die Austria wird wieder dort andocken, wo sie schon war."

Der 62-Jährige weiß aber auch, dass "Hausaufgaben" im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich zu erledigen sind. Das Vertrauen in die Mannschaft und in den Trainer ist nach wie vor da, aber man müsse auch "realistisch sein".

Meistergruppe als Ziel

Die Austria hat noch eine Chance auf die Meistergruppe, ist aber auf Schützenhilfe angewiesen. Fünf Partien bleiben noch, um in die Top-6 zu kommen. "Man muss auch realistisch sein. Es ist möglich, dass wir diesen Prozess als Aufbauphase nutzen müssen. Wir sprachen damals über einen 5-Jahres-Plan und wurden im ersten Jahr gleich Dritter. Das war super, für den Kopf aber kontraproduktiv. Jeder glaubte, die Austria sei schon wieder dort, wo sie hingehört", bremst Werner die Erwartungen.

Die Favoritner hätten im Budget für die nächste Saison nicht mit einem internationalen Bewerb gerechnet. So wäre das Ausbleiben von Geldern durch einen UEFA-Bewerb nicht schlimm.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 15.01.2024, 14:32, 15.01.2024, 14:25