Die Veilchen sind in der Bundesliga ins Straucheln geraten. Nach dem Derby-Remis gegen Rapid (1:1) setzte es am Sonntag die klare 1:3-Heimniederlage gegen Red Bull Salzburg. Damit rangieren die Wiener weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz und müssen um das internationale Geschäft zittern.
Doch schon am Mittwoch besteht die Chance, die Niederlage wieder auszumerzen. Da steigt um 18.30 Uhr das Rückspiel in der Mozartstadt. "Es ist eine wichtige Standortbestimmung, um zu sehen, was für uns realistisch ist", meinte Austria-Trainer Stephan Helm. Rang drei und ein damit verbundener fixer Europacup-Platz ist drei Zähler entfernt. Den hält Salzburg. "Umso wichtiger ist es, dass wir uns jetzt für unseren Aufwand, den wir in den letzten Wochen betrieben haben, belohnen. Wir müssen konsequent unseren Plan durchziehen und wollen es in der zweiten Hälfte der Meistergruppe besser machen als in den ersten fünf Spielen", unterstrich der violette Trainer, der jüngst bis 2028 verlängerte.
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Mit vier Punkten aus den bisherigen fünf Spielen der Meistergruppe war nur Hartberg schlechter als die Austria. "Wir müssen mutiger auftreten und uns mehr zutrauen. Gleichzeitig müssen wir uns bewusst sein, dass Salzburg enorme Qualität besitzt und Fehler sofort bestraft", ergänzte Helm. "Ich erwarte, dass Salzburg – wie auch wir – kleine Adaptierungen vornehmen wird", so der violette Trainer weiter.
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Für das Gastspiel in Salzburg muss die Austria aber einen Personal-Rückschlag hinnehmen: Topscorer Johannes Eggestein (9 Tore) fällt weiterhin verletzt aus. Der Deutsche reist auch nicht mit der Mannschaft in die Bullen-Arena, bleibt stattdessen in Wien, um individuell zu trainieren. Mit dem großen Ziel, am Sonntag gegen Tabellenführer Sturm Graz wieder einsatzfähig zu sein.
Derweil kehrt Top-Talent Philipp Maybach wieder in den Austria-Kader zurück.