Vor Derby gegen Rapid

Austria-Held Ogris: "Gönne Kühbauer Titel mit LASK"

Am Sonntag empfängt Rapid im 350. Wiener Derby die Austria. Andi Ogris ist Rekordtorschütze der "Veilchen", blickt im "Heute"-Gespräch zurück.
Klaus Pfeiffer
08.05.2026, 05:30
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Mit 16 Toren gegen Rapid ist Andi Ogris Austrias Top-Torjäger im Wiener Derby. Vor dem 350. Duell der Stadtrivalen am Sonntag spricht der 61-Jährige über alte Rivalen und neue Ideen.

"Heute": Herr Ogris, Ihr Derby-Foto Nase an Nase mit Didi Kühbauer ist legendär. Diese Saison kann der Erz-Rapidler mit dem LASK Meister werden …

Andi Ogris: "Ich würde es ihm vergönnen, er hat es sich hart erarbeitet, er war letzte Saison schon mit Wolfsberg knapp dran. Wir waren am Platz früher Rivalen, haben beide für unsere Farben alles gegeben, privat hatten wir immer ein gutes Verhältnis."

Andi Ogris traf gegen Rapid 16 Mal.
GEPA

Schafft es der LASK am Ende?

"Abwarten, es kann immer noch alles passieren. Meister wird, wer den Druck nervlich besser verarbeiten kann."

Die Austria war letzte Saison bis zuletzt im Titelrennen, heuer nicht. Was fehlt?

"Die Saison ist dennoch gut. Für ganz oben fehlen die letzte Reife und Konstanz. Das ist auch der finanziellen Situation geschuldet. Der Klub setzt auf junge Spieler, da sind Auf und Abs normal."

Rapid setzte auf Peter Stöger. Hatte der Klub zu wenig Geduld?

"Vermutlich ja. Ich bin überzeugt, dass er die Kurve gekriegt hätte. Mir fehlen aber interne Einblicke. Der Kader ist gut, aus meiner Sicht jedoch nicht so gut, wie er von einigen gesehen wird."

"Pecl der härteste Gegner"

Ihr emotionalstes Derby-Tor?

"Das 1:1 im Cupfinale 1990 in der letzten Minute. In der Verlängerung haben wir 3:1 gewonnen."

Ihr härtester Gegner bei Rapid?

"Robert Pecl! Es waren beinharte Duelle, immer mit Respekt. Robert ist ein super Mensch, uns verbindet eine lange Freundschaft."

Austrias Top-Stürmer Eggestein hält bei neun Ligatreffern, Rapids Kara bei nur sechs – sterben die Torjäger aus?

"Es ist ein europaweites Problem, die Stoßstürmer von früher gibt es nicht mehr. Ein Ansatz: Für viele Bereiche gibt es mittlerweile Spezial-Coaches, nur einen Stürmer-Trainer leistet sich fast keiner. Zu lernen gäbe es genug."

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