Böller flogen auf Tribüne

Austria-Kapitän Fischer bangte bei Fan-Eklat um Familie

Die Austria feierte einen 2:0-Sieg gegen Rapid. Überschattet wurde er von Fan-Ausschreitungen. "Veilchen"-Kapitän Manfred Fischer war betroffen.
Sport Heute
16.02.2026, 07:00
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Das Wiener Derby sorgte einmal mehr für Negativ-Schlagzeilen. Rapid-Anhänger feuerten – die drohende 0:2-Pleite vor Augen – mit Bangalos und Leuchtraketen um sich, ließen ihrem Frust und ihrer Dummheit freien Lauf.

"Es ist schrecklich, da gibt es keine zweite Meinung. Das hat hier nichts verloren, vor allem, wenn man Bengalen auf die Tribüne rüberwirft, wo vielleicht Familien sitzen, das ist nicht schön", stellte Rapid-Geschäftsführer Markus Katzer auf "Sky" klar.

Einer der Betroffenen war Manfred Fischer. "Meine Frau, meine Schwester und meine Schwiegereltern waren da drüben. Sie sind dann gegangen, weil die Böller geflogen sind. Ich mache mir dann auch Sorgen", berichtete der Austria-Kapitän, der sich auf die Zunge beißen musste. "Wenn ich meine ehrliche Meinung sagen würde, hätte ich wohl ein Problem."

Fischer meinte weiter: "Mir tut es einfach extrem leid für den Fußball in Wien. Ich weiß nicht, was noch alles passieren muss, dass man versteht, was man damit anrichtet. Es gibt so große Probleme auf der Welt, warum muss man dann ein Fußballspiel auch noch zerstören? Ich verstehe es nicht."

Auch Austria-Trainer Stephan Helm ist ratlos. "Bis zur 89. Minute hat es super gepasst, so stellt man sich die Atmosphäre vor, wenn die zwei großen Wiener Vereine gegeneinander spielen. Irgendwer muss dafür auch verantwortlich sein. Die, die das sind, müssen sich fragen, ob sie das nicht besser lösen können."

Rapid-Coach Johannes Hoff Thorup zum Fan-Skandal: "Es sind Kinder im Stadion, es sind Eltern im Stadion. Das Letzte, was wir tun sollten, ist ein Spiel zu spielen, das nicht sicher ist für sie. Ich verstehe zu 100 Prozent die Frustration der Fans, sie unterstützen uns fantastisch und laut überall, wo wir hinkommen. Aber natürlich darf sich die Frustration nicht so zeigen wie am Ende des Spiels."

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