Eine "Reservierungsfrist" lässt jetzt Austrian zu. Ab sofort gibt die Airline seinen Fluggästen die Möglichkeit, sich zwei Tage, also 48 Stunden, den nächsten Trip zu überlegen. Das Service ist nur für Privatpersonen möglich.
Das kommt allerdings nicht kostenlos: "Pro Fluggast fällt ein Aufpreis für die Reservierung an", so die Website von Austrian. Als Beispiel wird ein Flug mit 194 Euro genannt, für dessen Reservierung man 14 Euro sofort per Kreditkarte als Gebühr bezahlen muss.
In den letzten Jahren haben bereits andere Airlines auf das Modell der Sitzplatzreservierung gesetzt, allerdings mit unterschiedlichen Konditionen. So gibt man bei Air France und KLM gegen eine Gebühr gleich 72 Stunden Bedenkzeit. Unter anderem setzen auch die Lufthansa, Aegean oder British Airways auf Reservierungsservices.
Für Austrian war das heurige Jahr schwierig. Im April gab es durch Streiks massenhaft Ausfälle ("Heute" berichtete) mit hunderten gestrichenen Flügen, tausende Passagiere mussten umgebucht werden.
Auch beim Handgepäck macht man sich nicht beliebt. So wird am Flughafen Wien seit Kurzem streng gecheckt. Wer den Anforderungen nicht entspricht, muss das Gepäck beim Schalter abgeben. Dadurch sollen Verspätungen reduziert werden.