Am Dienstag bog ein Fahrzeug gegen 11.00 Uhr von der Dommesgasse in die Simmeringer Hauptstraße ab und krachte dabei in die Straßenbahn der Linie 71. Bei der Einfahrt in die Straße vergaß der Lenker wohl auf die Wartepflicht. Dadurch war das Unglück unvermeidbar. "Wiener Linien"-Passagiere mussten aufgrund des Unfalles auf andere Verkehrslinien ausweichen.
Der Crash behinderte mehrere Straßenbahnlinien an der Weiterfahrt und löste einen regelrechten Bim-Stau aus. Im Zuge des Unfalls fuhr die Linie 11 zeitweise nur zwischen Kaiserebersdorf und dem Bahnhof Simmering sowie der Grillgasse und dem Otto-Probst-Platz. Auch die 15er-Straßenbahn fuhr in Richtung Enkplatz nur bis zur Grillgasse. Die Verkehrsstörung dauerte bis kurz vor 12.00 Uhr an.
Ein Versuch des Straßenbahnfahrers, den Unfall mit einem Bremsmanöver zu verhindern, scheiterte. Der starke Bremsvorgang überraschte eine Wienerin so sehr, dass diese stürzte und sich am Kopf verletzte. Das teilte ein Pressesprecher der Wiener Berufsrettung "Heute"im Gespräch mit. Doch man kann trotz allem von Glück im Unglück sprechen: Die Verletzte wurde von der Wiener Rettung vor Ort versorgt und musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden.