Ein Mann hat in New York einen Anschlag mit dem Auto auf eine jüdische Einrichtung verübt. Laut Polizei ist er am Mittwoch mit seinem Wagen mehrmals gegen den Hintereingang vom Hauptsitz der orthodoxen Gemeinschaft Chabad Lubawitsch in Brooklyn gefahren. Auf Videoaufnahmen sieht man, wie das Auto gegen die Tür rast, zurücksetzt und dann wieder hineinkracht.
Der Lenker wurde festgenommen, wie die New Yorker Polizeipräsidentin Jessica Tisch bekanntgegeben hat. Die Ermittler prüfen jetzt, ob es sich um ein mögliches Hassverbrechen handelt. Zum Glück wurde niemand verletzt.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat den Vorfall als "zutiefst beunruhigend" bezeichnet. Jede Bedrohung gegen eine jüdische Einrichtung müsse ernst genommen werden. "Antisemitismus hat in unserer Stadt keinen Platz, und Gewalt oder Einschüchterung gegen jüdische New Yorker sind inakzeptabel", schrieb Mamdani auf X.
In den USA häufen sich antisemitische Vorfälle in letzter Zeit. New York ist die Heimat der größten jüdischen Gemeinschaft außerhalb von Israel.