Autobauer Stellantis unterbricht Produktion in Wien

Opel-Werk in Wien-Aspern
Opel-Werk in Wien-AspernHANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com
Der aus dem Zusammenschluss von PSA und FCA entstandene Autobauer Stellantis unterbricht seine Produktion im Werk in Wien-Aspern

Laut einer Mitteilung des Autobauers Stellantis – entstanden durch Zusammenschluss von PSA (Peugeot, Citroen, Opel) und FCA (Fiat, Chrysler) – unterbricht das Unternehmen seine Produktion im Werk in Wien-Aspern. Geplant ist die Unterbrechung von 18. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Produktion werde am 2. Jänner wieder aufgenommen. 

Als Grund dafür nannte Stellantis den weltweite Chipmangel. Nur wenige Stunden zuvor hatte etwa Mercedes-Benz mitgeteilt, Autos wegen des Halbleitermangels nunmehr mit abgespeckter Ausstattung auszuliefern.

Kurzarbeitslösung

"Für die Beschäftigten ist eine Kurzarbeitslösung vorgesehen, um die Produktionsunterbrechung sozialverträglich zu gestalten." Im Werk in der Donaustadt im Nordosten Wiens sind knapp 460 Personen beschäftigt.

Doch derzeit befinde sich die gesamte Automobilindustrie weltweit aufgrund der anhaltenden Corona-Krise sowie eines Mangels an Halbleitern in einer Ausnahmesituation. 

"In dieser anspruchsvollen und unsicheren Lage wird Stellantis Anpassungen in der Produktion vornehmen."

Moderne Autos

In modernen Autos steckt sehr viel Elektronik. Die weltweiten Probleme beim Nachschub von Elektronik-Chips aber zwingen die Autobauer im Moment dazu, auf Vorrat zu produzieren – sprich unfertige Fahrzeuge werden abgestellt und dann nachgerüstet, sobald die Teile da sind.

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