AUVA-Vorstand mit Sparpaket einverstanden

Der AUVA-Vorstand entschied am Dienstag über das von der Regierung vorgegebene Sparpaket und die Ausgliederung der Spitäler.

In der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) fand am Dienstag die entscheidende Vorstandssitzung zu den Sparvorgaben der Regierung statt. Der 14-köpfige AUVA-Vorstand besteht zur Hälfte aus Arbeitgebervertretern und zur anderen Hälfte aus Arbeitnehmervertretern. Gegen 16.30 Uhr wurde das Ergebnis der Sitzung bekannt gegeben.

Der vorstand akzeptierte den Beschluss mehrheitlich, wie Obmann Anton Ofner danach mitteilte. Wer wie abgestimmt hat, wurde nicht bekanntgegeben. Anhand der Stellungnahmen der sozialdemokratischen Mitglieder kann man aber davon ausgehen, dass diese fünf Arbeitnehmervertreter dagegen stimmten.

In Summe geht es um 430 Millionen Euro Sparvolumen bis 2023. 135 Millionen davon sollen intern durch Verwaltungseinsparungen und Kooperationen zustande kommen.

Die AUVA bleibt als einer von fünf Sozialversicherungsträgern bestehen.

Anton Ofner, der Obmann der AUVA, hat dem Vorstand vorab geraten, die Sparvorgaben der Regierung anzunehmen. Der Unfallversicherungsbeitrag für Unternehmer wird im Gegenzug zunächst von 1,3 auf 1,2 und später auf 0,8 Prozent gesenkt.

Die Sitzung sollte am frühen Nachmittag um 14 Uhr beginnen. Der Start verzögerte sich allerdings, weil weitere Vorbesprechungen der Fraktionen notwendig seien, wie es vorab hieß.

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