Das erste "ESC"-Halbfinale in der Wiener Stadthalle ging am Dienstag ohne größere Zwischenfälle über die Bühne – und vor allem Österreich präsentierte sich dabei als Gastgeber von seiner besten Seite. Victoria Swarovski und Michael Ostrowski führten souverän durch die aufwendig inszenierte TV-Show, die mit starken Bildern, viel Tempo und internationalem Flair punktete.
Während Millionen vor den Bildschirmen mitfieberten, zeigte sich einmal mehr, dass sich die heimische Produktion hinter den großen ESC-Bühnen Europas keineswegs verstecken muss. Kaum war die erste Show vorbei, wurde am Mittwoch bereits für das zweite Halbfinale geprobt – aber vor allem bei der Ukraine lief dabei einiges schief.
Bei LELÉKA und ihrem Song "Ridnym" wollten mehrere Bühnenelemente nicht wie geplant funktionieren. Eigentlich sollten Tücher spektakulär von der Decke schweben, doch die blieben bei mehreren Momenten hängen und kamen nicht rechtzeitig oder teils sogar garnicht nach unten.
Auch musikalisch lief noch nicht alles rund, einige Töne saßen offenbar noch nicht dort, wo sie hingehören. Ob am Donnerstagabend im ORF dann alles glattgeht, wird sich zeigen.
Immerhin heißt es im Showgeschäft nicht umsonst: Geht bei der Probe alles schief, klappt dafür die Live-Show umso besser.