Beim ersten ESC-Halbfinale in Wien kam es am Dienstag während des israelischen Auftritts von Noam Bettan zu lautstarken Protesten im Publikum. Schon in der TV-Übertragung war deutlich ein Zwischenrufer mit der Parole "Stop Genocide!" zu hören.
Kurz danach griffen Sicherheitskräfte ein – nun äußern sich auch ORF und EBU offiziell zu dem Vorfall.
In einem gemeinsamen Statement heißt es: "Die Person wurde später, nach weiterem Störverhalten und mehrmaligem Auffordern, dies zu unterlassen, aus der Halle gebracht."
Laut ORF befand sich der Mann direkt in der Nähe eines Mikrofons, weshalb die Rufe ungefiltert im Fernsehen landeten.
"Drei weitere Personen wurden ebenfalls wegen störenden Verhaltens und Nicht-Einhaltens der Hausordnung der Halle verwiesen", wird weiter hinzugefügt.
Videos der Vorfälle verbreiten sich aktuell auf Social Media. Trotz der Unruhe schaffte Noam Bettan mit seinem Song "Michelle" den Sprung ins große ESC-Finale, das am Samstag in der Wiener Stadthalle stattfinden wird.