Derzeit blickt ganz Europa auf die Wiener Stadthalle, denn dort steigt heuer der Eurovision Song Contest. Neben der Musik steht aber auch die Sicherheitslage im Fokus. Zwar gebe es laut Behörden aktuell "keine konkreten Hinweise auf drohende Gewaltakte", dennoch wird das Risiko rund um das Großevent von der Polizei als generell hoch eingeschätzt.
Nun ziehen die Behörden eine erste Bilanz: Der Dienstag verlief laut Polizeisprecherin Anna Gutt gegenüber "Heute" ohne größere Zwischenfälle. Für Aufregung sorgte lediglich ein Deutscher (29). Nachdem ihn der Veranstalter aus der Stadthalle verwiesen hatte, soll der Mann sein ungebührliches Verhalten dennoch fortgesetzt haben.
Der Mann hat laut Polizei lautstark geschrien und dabei auch die Beamten beschimpft. Kurz darauf klickten für den Deutschen vorübergehend die Handschellen. Zusätzlich wurde der 29-Jährige wegen ungebührlicher Lärmerregung nach dem Wiener Landessicherheitsgesetz angezeigt.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) betonte unterdessen, dass Polizei und Sicherheitskräfte umfassend vorbereitet seien. Für die ESC-Woche wurden zusätzliche Beamte aus nahezu allen Bundesländern nach Wien verlegt. Unterstützung erhält das Einsatzkommando Cobra zudem von Spezialkräften aus Bayern.