Autsch. Das dürfte weh tun.
Boy George galt vor dem ersten ESC-Halbfinale eigentlich als einer der größten Namen des gesamten Wettbewerbs. Doch der Kultstar konnte seine Prominenz offenbar nicht in Punkte umwandeln. San Marino ist raus.
Besonders bitter: Der Auftritt von Boy George wurde schon im Vorfeld heiß diskutiert, weil der Sänger im Beitrag "Superstar" nur einen extrem kurzen Part übernimmt. Genauer gesagt: Er sagt nur ein einziges Satzerl.
Viele Fans machten sich bereits darüber lustig, dass es gefühlt länger dauert, bis Boy George überhaupt auf der Bühne auftaucht, als dass er tatsächlich singt.
Und genau dieses berühmte "eine Satzerl" dürfte am Ende eben nicht gereicht haben.
Während Sängerin Senhit den Großteil der Performance stemmte, blieb Boy George eher ein kurzer Überraschungsmoment – offenbar zu wenig, um Europa nachhaltig zu überzeugen.
Für den britischen Musikstar dürfte das ESC-Aus durchaus unangenehm sein. Schließlich reiste er extra nach Wien, sorgte international für Schlagzeilen und steht am Ende trotzdem ohne Finalticket da. Ob sich der Flug nach Wien für diesen Mini-Auftritt überhaupt ausgezahlt hat?
Der ESC zeigt damit einmal mehr: Große Namen allein garantieren noch lange keinen Erfolg.