Nicht nur unappetitlich, sondern auch unhygienisch, seien die Selbstbedienungsboxen, warnen die Niederösterreichischen Bäcker. Oftmals verwenden Konsumenten weder Brotzange noch Handschuhe, Gebäck werde sogar mit den Händen zurückgelegt. Besonders in der Grippezeit unzumutbar.
Nicht nur unappetitlich, sondern auch unhygienisch, seien die Selbstbedienungsboxen, warnen die Niederösterreichischen Bäcker. Oftmals verwenden Konsumenten weder Brotzange noch Handschuhe, Gebäck werde sogar mit den Händen zurückgelegt. Besonders unzumutbar.
"Gebäck aus Selbstbedienungsboxen ist wie Second-Hand Mode: Billig, unklare Herkunft und Qualität und sie haben keine Ahnung, was der Kunde vor ihnen damit gemacht hat. Im Gegensatz zur Kleidung können sie Gebäck nicht waschen, sie essen es aber – als Bäckermeister rate ich vom Second-Hand Gebäck ab!" betont Johann Ehrenberger, Landesinnungsmeister der Bäcker Niederösterreich.
"Bei den Selbstbedienungsboxen bekommt der Kunde mehr als er möchte – zusätzlich zum Gebäck gibt es nämlich noch kostenlos Bakterien und Viren", betont Ehrenberger.
Häufig weder Brotzange noch Handschuhe
Bei den Selbstbedienungsboxen kann häufig beobachtet werden, wie Konsumenten Gebäck ohne Brotzange oder Handschuhe entnehmen und dann sogar wieder zurücklegen. Dies geschieht zumeist unbeobachtet von den Mitarbeitern.
"Gebäck, das von unterschiedlichen Menschen mehrfach mit bloßen Händen angegriffen und wieder zurückgelegt worden ist, ist unappetitlich und unhygienisch. So etwas ist bei einem gewerblichen Bäcker undenkbar, denn in unseren Backstuben wird jeder Kunde persönlich beraten und bedient", erklärt Ehrenberger.